Pflanznehilkunde-Praxis-fuer-integrative-Therapien-Huflattich

 

Mit der Pflanzenheilkunde machen wir uns die verschiedenen Inhaltsstoffe der Pflanzen zunutze, um damit den Körper und seine Organe in adäquater Weise zu unterstützen.

Seit jeher werden Pflanzen genutzt, um Krankheiten, körperliche Beschwerden und seelische Leidenszustände zu lindern. Mit Beginn der modernen Pharmakologie hat sich das Bild der Pflanzen um das neue Wissen ihrer Inhaltsstoffe und deren spezifischen Wirkungsweise auf den Körper und die Organe erweitert und es zeigt sich, dass jede Pflanze einzigartig ist in Bezug auf den Anteil und die Zusammensetzung ihrer verschiedenen Substanzen:

neben Vitaminen, Mineralien und Enzymen enthalten manche Pflanzen z.B. Substanzen, die antibakteriell, antiviral oder antimykotisch wirken, so dass sie das Immunsystem bei der Abwehr von Erregern unterstützen können. Andere Pflanzen können antientzündlich oder wundheilungsfördernd wirken, oder unseren Körper mit schmerzlindernden, entspannungsfördernden und entkrampfenden Substanzen unterstützen. Manche Pflanzen zeigen eine schleimaufbauende Wirkung und können damit den Magen- Darm- Trakt unterstützen, andere Pflanzen wiederum beinhalten Stoffe, die verdauungsfördernd, entblähend, galle- oder harntreibend wirken können. Es gibt Pflanzen, deren Inhaltsstoffe eine schützende und regulierende Wirkung auf die Gefäße haben können und andere Pflanzen, deren hormonähnlichen Stoffen wiederum eine positive Wirkung auf den Hormonhaushalt und die Stimmungslage zugeschrieben wird.

 

Ziel der Pflanzenheilkunde ist es, mit dieser Einzigartigkeit der Pflanzen positiv auf den Körper zu wirken, die Selbstheilungskräfte anzuregen und regulierenden Einfluss auf verschiedene Körperbereiche und die Funktionen der Organe zu nehmen, wie z.B.:

 

Atemwege
Gefäßsystem
Herz-Kreislauf
Leber und Galle
Magen-Darm-Trakt
Bewegungsapparat
Nieren und Blase 
Hormonsystem 
Nervensystem 
Immunsystem

 

 

 "Alles ist aus und in der Natur."
Paracelsus