Die Posturale Integration PI (Posture=Haltung) hat sich als eigenständige Körpertherapie aus dem Rolfing (Ida Rolf) heraus entwickelt hat.

Es ist eine manuelle Arbeit an den Faszien, am Bindegewebe und an der Muskulatur und dient der Lösung von miteinander verklebten Faszien- und Gewebeschichten. Diese werden voneinander getrennt um wieder ihren eigenen Bewegungsspielraum zu erhalten. Die Wahrnehmungsfähigkeit für körperliche Signale, Vorgänge und Warnhinweise kann damit erheblich gesteigert werden.

Sie folgt mit einer Serie von 10 (-15) aufeinander aufgebauten Sitzungen einem strukturierten Ablauf. In den einzelnen Sitzungen wird der "Körperpanzer" von äußeren zu tieferen Schichten hin zunächst in 7 Schritten (s. unten) aufgelöst. Die letzen 3 Sitzungen dienen dann einer Neuorientierung und -ausrichtung der vorbereiteten Körperstruktur hin zu einer ausbalancierten und zentrierten Haltung.

  1. äußere Brust- und Rückenmuskulatur
  2. äußere Beinmuskulatur
  3. Schultergürtel
  4. Becken und Oberschenkelmuskulatur
  5. Becken und tiefe Bauchmuskulatur
  6. Becken und tiefe Gesäßmuskulatur
  7. Kopf und Hals
  8. - 10. Integration

 

Ziel der posturalen Integration ist es, seinen Körper besser wahrzunehmen, zu spüren und zu zentrieren.

 

"vom Scheitel bis zur Sohle"
altes Sprichwort